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Bergrücken Rocher de Roquebrune

 

Der bekannte Bergrücken „Rocher de Roquebrune-sur-Argens“

Dieser Felsen gehört zu den am häufigsten besuchten, französischen empfindlichen Naturräumen dieses Departements. Er befindet auf einem 6 km² großen, isolierten Gebirgsmassiv oberhalb der Argens-Ebene und ist 376 m hoch. Die atemberaubend schöne Panoramaaussichten entlang des Felsenkamms werden bei Ihnen unvergessliche Erinnerungen hinterlassen. Der Bergrücken eignet sich hervorragend zum Wandern: einer der großen französischen Wanderwege „Grande Randonnée“, genauer gesagt der GR51, lädt Sie dazu ein, den Felsen entlang diverser Rundwege zu umrunden. Die Lage dieses Felsens und dessen Auswirkungen auf das landschaftliche Umfeld haben zu einer Klassifizierung dieser Stätte via französischem ministeriellem Dekret vom 6. Juli 1989 geführt. Der biologische Reichtum dieses Felsen führte zu dessen Integration in die Stätten von „Natura 2000“. Die Stadt Roquebrune-sur-Argens hat Maßnahmen eingeleitet, die seine Einstufung als UNESCO-Weltkulturerbe anstreben.

 
 

Die drei Kreuze

Die drei Kreuze auf dem Felsgipfel scheinen schon seit Anbeginn der Zeit zu existieren, laut lokaler Legende lässt sich ihr Ursprung bis zum Tod Jesus Christus zurückführen. In den 90ern traf sich der Bildhauer Bernar Venet, wohnhaft in Le Muy, dem Gründungsort seiner Stiftung, mit der Gemeinde, um ihnen die Platzierung dreier monumentaler Kreuze auf dem Gipfel zu unterbreiten. Zum damaligen Zeitpunkt war der heutige Bürgermeister Jean-Paul Ollivier Kulturdelegierter der Gemeinde. Dieses Werk wurde am 11. Juli 1991 eingeweiht. Mit jedem dieser Kreuze ehrte der Bildhauer drei große Meister der Kunstgeschichte. Er bezog seine Inspiration aus den berühmten gemalten Kruzifixen aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert, den Meisterwerken Giottos, Grünewalds und El Grecos.

 

Giotto

(1266-1337) „Die Kreuzigung Christi“ (1304 – 1306) Kapelle Scrovegni Padua, Italien.

 

Grunewald

(1475-1528) „Christus am Kreuz“ (1511) Retabel von Issenheim Museum Unterlinden. Kolmar, Frankreich.

 

Le Greco

(1541-1614) „Christus am Kreuz“ (1590 – 1600) Prado. Madrid, Spanien.

 
 

Die Fauna und Flora

Die Wälder bestehen aus Steineichen, Kastanienbäumen, Korkeichen, Pinien, Stechpalmen, Genisteae und Montpellier-Zistrose. Bei den Waldbewohnern handelt es sich um Dachse, Schlangenadler „Jean-le-Blanc“, Wildschweine, Igel, Ziegenmelker oder auch den Schmetterling „Jason de l’arbousier“. Die Wasserläufe und -flächen beheimaten Schildkröten, Libellen, Frösche, Falken… Die Vertreter der Bäume und Pflanzen sind die Erle, die Silber-Pappel, Farne und Orchideen.